Kleidung im Bewerbungsgespräch: Was passt?

Ein Bewerbungsgespräch bei Pepperl+Fuchs ist etwas ganz Besonderes. Man hat bereits mit den Bewerbungsunterlagen sowie beim ersten telefonischen Interview einen guten Eindruck hinterlassen. Jetzt steht ein persönliches Kennenlernen mit den potentiellen Arbeitgebern an. Damit der erste Eindruck stimmt, sollte auch das Outfit stimmen. Was Bewerber*innen bei ihrer Kleidung im Vorstellungsgespräch beachten sollten, darüber spricht Maike, HR Business Partner bei Pepperl+Fuchs.

Hallo, Maike. In welcher Kleidung sollten Bewerber*innen zu Dir ins Vorstellungsgespräch kommen?
Maike: Der übliche Kleidungsstil bei Pepperl+Fuchs ist schick und leger. Natürlich kommt es aber auch immer darauf an, für welche Position sich jemand bewirbt und wie viel Kundenkontakt er in dieser haben wird.

farblich ist fast alles möglich

Welche Outfits gehen immer?
Maike: Frauen machen mit einer dunklen Hose und einer weißen Bluse nichts falsch. Männer sind ebenfalls mit dunkler Hose und Hemd oder Poloshirt und gepflegten Schuhen gut beraten.

Welche Farben eigenen sich am besten?
Maike: Beliebte Farben sind Grau, Weiß, Dunkelblau oder auch Schwarz. Farben wie Rot werden oft als No-Go deklariert, da sie etwas Aggressives, Dominantes ausstrahlen würden. Das sehe ich nicht so. Solange sie mit etwas Schlichtem kombiniert werden und am Ende alles harmonisch aufeinander abgestimmt ist, ist farblich fast alles möglich. Von Neonfarben würde ich aber abraten, da sich die Gesprächspartner sonst am Ende vielleicht mehr an das grelle Oberteil als an die Person darin erinnern.

Gibt es denn absolute No-Gos?
Maike: Die gibt es. Aber damit ich ein Outfit als No-Go bezeichnen würde, müsste es schon wirklich sehr extrem sein. Das wäre dann zum Beispiel bei zerrissenen Jeans oder einem bauchfreien Oberteil der Fall

der beste spiegel ist das nahe umfeld

Und wenn Bewerber*innen nicht wissen, ob ihnen ein Outfit steht?
Der beste Spiegel ist meistens das nahe Umfeld, also Freunde oder Familie. Diese erkennen sehr gut, ob die Kleiderwahl die Persönlichkeit unterstreicht. Generell ist der Wohlfühlfaktor absolut wichtig. Schließlich soll man sich während des Gesprächs nicht verkleidet fühlen, sondern ganz man selbst sein. Um sich besonders wohl zu fühlen, habe ich folgenden Tipp: Ein vertrautes Kleidungsstück anziehen. Denn wenn man etwas Vertrautes dabei hat, fühlt man sich wohl und dann wird auch das Gespräch gut.

Hast Du noch einen weiteren Tipp?
Wegen der Kleiderwahl sollte sich niemand verrückt machen. Natürlich ist der erste persönliche Eindruck wichtig und bleibt hängen. Ich würde aber niemals ein Gespräch abbrechen, weil mir das Outfit nicht gefällt. Bewerber*innen haben ein bis zwei Stunden Zeit, um sich zu beweisen. Am Ende ist die fachliche Kompetenz dann doch wichtiger als die Farbe des Hemdes.

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Maike
HR Business Partner
Bei Pepperl+Fuchs seit: August 2015

 

Titelbild: © Surapong Buacharoen / shutterstock.co