Was macht eigentlich ein Incident Manager?

Was haben American Football und die Arbeit eines Incident Managers gemeinsam? Mehr als man denkt. Was genau dahinter steckt erzählt Philipp im Karriere-Blog.

Hallo Philipp, wie kommt ein Nordlicht in die Pfalz?
Philipp: Über einen Umweg und meinen Mitbewohner während der Studienzeit (lacht). Tatsächlich komme ich aus Delmenhorst bei Bremen. Als ich sieben war, sind wir in die USA gezogen, und vier Jahre später hat es uns dann in die Pfalz verschlagen. In Karlsruhe habe ich Wirtschaftsingenieurwesen studiert. Mein damaliger Mitbewohner hat mir so spannend von seinem Praktikum bei Pepperl+Fuchs in Singapur erzählt, dass ich unbedingt zu diesem Unternehmen wollte.

Hat es sich für dich gelohnt?
Philipp: Absolut – es war ein Glückstreffer! Und die Arbeit ist heute so spannend wie am ersten Tag. Als Incident Manager steure ich beispielsweise die Qualitätsmanagementprozesse weltweit und kümmere mich um all das, was mit Produkten und Prozessen nicht so rund läuft, wie es sollte. Das können kleinere Reklamationen sein, aber auch größere Störfälle.

Wie läuft das in der Regel ab?
Philipp: Alle Kundenreklamationen landen zunächst im Customer Service Center. Dorthin schickt uns der Kunde auch das defekte Produkt. Unsere Techniker analysieren das Ganze und nehmen die Ergebnisse ins Qualitätsmanagementsystem auf. Solche Beanstandungen sind in der Regel schnell zu beheben. Es gibt allerdings auch Fälle mit gravierenden Folgen, etwa wenn die Produktion beim Kunden auszufallen droht. Wir überlegen dann, welche Experten wir ins Boot holen müssen, um dem Kunden schnell zu helfen. Unsere Kunden akzeptieren durchaus einen auftretenden Qualitätsmangel. Mit einer professionellen Problemlösung kann man dann zumindest dafür sorgen, dass nichts Negatives hängen bleibt.

Schnelles Handeln ist wichtig

Worauf kommt es bei deiner Aufgabe besonders an?
Philipp: Schnelligkeit ist wichtig. Es kommt darauf an, Situationen schnell zu erkennen, zu verstehen und dann zu reagieren. Das ist wie im Mannschaftssport. Vielleicht spiele ich deshalb so gern American Football.

Philipp bei einem American Football Spiel

Wo spielst du denn?
Philipp: In meiner Wahlheimat – bei den Hassloch 8-Balls. Früher habe ich Fußball gespielt. Durch meinen Wechsel vom Fußball zum American Football habe ich nun etwas mehr Zeit für die Familie, weil ich wesentlich weniger Spiele habe. Aber fit bleiben muss ich trotzdem. Dafür sorgt schon allein unsere zweijährige Hündin Elsa (lacht). Sie liebt es, aktiv zu sein. Mit ihr joggen zu gehen ist für mich Entspannung pur.

 

PHILIPP
Incident Manager
bei Pepperl+Fuchs seit Oktober 2017
29 Jahre alt