Nachgefragt: Ein dualer Student der Elektrotechnik erzählt

Alper Karinca im Labor der DHBW

Alper ist im letzten Jahr seines Dualen Studiums der Elektrotechnik (Fachrichtung Automation) und steht kurz vor seiner Bachelorarbeit. Im Karriere-Blog erzählt er, was ihm am Dualen Studium bei Pepperl+Fuchs besonders gut gefällt, wie die bisherigen Praxisphasen aussahen und was er sich für seine berufliche Zukunft wünscht.

Hallo, Alper. Wie bist Du auf Pepperl+Fuchs aufmerksam geworden?
Alper: Hallo! Als gebürtiger Mannheimer kenne ich Pepperl+Fuchs bereits seit jungen Jahren. Das Unternehmen genießt hier in der Region einen sehr guten Ruf als Arbeitgeber und ist aufgrund des familiären Arbeitsklimas als „große Familie“ bekannt.

Du studierst Elektrotechnik. Erzähl mal, was genau sind die Inhalte Deines Dualen Studiums?
Alper: Ja, genau. Ich absolviere den Bachelorstudiengang Elektrotechnik, Fachrichtung Automation. Das Studium ist sehr vielseitig aufgebaut, was es wiederum sehr spannend macht. Wir lernen verschiedene Bauteile von großen und komplexen Anlagen und deren Funktion kennen, und wie diese ineinandergreifen. Außerdem erfahren wir alles über künstliche Systeme, die selbstständig ein Programm befolgen und dabei aufgrund einer bestimmten Programmierung Entscheidungen treffen können. Ein großer Schwerpunkt des Studiums liegt auf der Mathematik, da in den meisten Fächern viel berechnet werden muss. Aber wir erhalten auch Einblicke in wirtschaftliche Aspekte, wie bspw. Geschäftsprozesse, Recht und Produktmanagement. Ein weiteres, spannendes Fach ist die Digital- und Mikrocomputertechnik. Hier lernen wir, wie ein Softwaresystem funktioniert. Neben den vielen theoretischen Aspekten gibt es an der Dualen Hochschule auch Labore, in denen wir unser Wissen praktisch testen und vertiefen können.

Abwechslungsreiche Praxisphasen

Und wie sehen die Praxisphasen bei Pepperl+Fuchs aus?
Alper: Die sind sehr abwechslungsreich! Hier durfte ich bisher die verschiedensten Abteilungen kennenlernen. In meiner allerersten Praxisphase war ich im Vertrieb. Dort erhielt ich einen umfassenden Überblick aller Produkte und konnte direkt durch erste Kundenkontakte meine Kommunikationsfähigkeiten stärken. Zwei weitere Praxisphasen habe ich im Prüflabor verbracht. Dort konnte ich die Abteilung beim Bau und der Kalibrierung von Koppelnetzwerken unterstützen oder sogenannte Konstantstromquellen/-senken planen und fertigen. In meiner vierten Praxisphase war ich dann in der Abteilung Innovationsmanagement in der Pepperl+Fuchs Niederlassung in Neuhausen ob Eck. Dort war die Gegenüberstellung MEMS-basierter Neigungssensoren für die Entwicklung eines Low-Cost Neigungssensors sowie dessen Prototypentwicklung meine Aufgabe. Das war ziemlich spannend, ich habe die gesamte Entwicklung durchgeführt, Marktanalyse betrieben und letzten Endes die Neigungssensoren gefertigt.

Ende Juni geht es für mich dann in meiner letzten Praxisphase zum Schreiben meiner Bachelorarbeit ins Ausland zur Pepperl+Fuchs Niederlassung nach Trutnov in Tschechien.  Meine Bachelorarbeit behandelt das Thema „Prozessoptimierung einer gesamten Fertigungsstraße“  und deckt meine Interessen, welche ich in meinem Studium entwickelt habe, vollends ab.

Was gefällt Dir an Deinem Dualen Studium bei Pepperl+Fuchs besonders gut?
Alper: Das Duale Studium bei Pepperl+Fuchs ist sehr personenbezogen. Man ist nicht auf sich alleine gestellt und kann jederzeit seine Fragen stellen und Probleme äußern. Außerdem sind die Praxisphasen einfach sehr abwechslungsreich und mit den Kolleg*innen auch immer sehr spaßig. 🙂

Mathematik und logische Zusammenhänge…

Welche Eigenschaften sind für Dein Duales Studium besonders wichtig?
Alper (lacht): Ganz wichtig ist, die Mathematik und logische Zusammenhänge zu lieben. Ein strukturiertes Arbeiten ist ebenfalls wichtig, sowie die Fähigkeit kreative Lösungsansätze zu finden. Ein hohes Maß an Lernbereitschaft sowie die Freude an der Zusammenarbeit mit den verschiedensten Menschen runden das ganze ab.

Welche Perspektiven hast Du nach dem Dualen Studium bei Pepperl+Fuchs und was sind Deine Karrierepläne für die Zukunft?
Alper: Nach Abschluss meines Studiums möchte ich gerne bei Pepperl+Fuchs bleiben. Bei  meiner Bachelorarbeit, in der es um die Prozessoptimierung einer gesamten Fertigungsstraße geht, kann ich mein praktisches sowie theoretisches Wissen optimal einsetzen. Da ich die Entwicklung und Optimierung von Prozessen grundsätzlich sehr spannend finde, würde ich mich auf einen Einsatz in einem Bereich mit diesem Schwerpunkt freuen. Ich möchte außerdem gerne an mein Bachelorstudium ein berufsbegleitendes Masterstudium (Digital Engineering Management – Master of Business Administration) anschließen und  meine Interessen in den Bereichen Technologieentwicklung, Engineering Management und Prozessoptimierung noch weiter vertiefen. Und das gerne mit Pepperl+Fuchs als Mentor.

Du möchtest mehr über ein Duales Studium bei Pepperl+Fuchs erfahren? Dann besuche unser Karriereportal und bewirb Dich!

Profilbild Alper

Alper
DHBW-Student – Bachelor of Engineering, Studiengang Elektrotechnik
Bei Pepperl+Fuchs seit: August 2019
Motto: „Das Unmögliche wagen, um das Mögliche herauszufinden“
Lieblingsfilm: Interstellar

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