Um die Welt mit Pepperl+Fuchs

Mit 22 Jahren kam Kevin zu Pepperl+Fuchs; damals war er Facharbeiter in der Produktion. Nach einem berufsbegleitenden Studium und einigen Auslandseinsätzen, ist er heute als Projektmanager in Chennai, Indien, im Einsatz. Im Interview berichtet er von seinem Werdegang, seiner Leidenschaft dem Segeln und seiner Zeit in England und Indien.

Als Projektmanager in Indien

Hallo Kevin, du bist gerade in Indien. Was machst du dort und wie lange bleibst du?
Kevin: Genau, ich bin für neun Monate an unserem Produktionsstandort in Chennai. Als Projektmanager im Bereich Global Technology kümmere ich mich um die Modernisierung der gesamten Produktion. Dazu gehört es, zu analysieren, welche Maschinen benötig werden, ein neues Produktportfolio und eine Produktionsplanung einzuführen und am Ende die gesamten Prozesse aufeinander abzustimmen und im Detail alle Prozesse einzeln zu optimieren.

Mannheim-England-Mannheim-Indien

Bevor es für dich nach Indien ging, warst du fünf Jahre in England, richtig?
Kevin: Ja, das kommt hin. Ich war 1,5 Jahre als Prozessentwicklungsleiter in der Produktion am Standort in Wednesbury zuständig für die Optimierung sämtlicher Produktionsabteilungen. Im Anschluss war ich für vier Jahre Produktionsleiter am gleichen Standort. Nach einem Zwischenstopp von drei Monaten in der Firmenzentrale in Mannheim ging es dann direkt weiter für mich nach Indien.

Was war deine Aufgabe als Produktionsleiter in Wednesbury?
Kevin: Als Produktionsleiter habe ich die Abteilungen Teileproduktion, Einkauf, Arbeitsplanung, Produktionstechnik und das Lager geleitet.

Throwback: Kevin im Gespräch mit Kollege Paul in Wednesbury

Du bist viel unterwegs, was sagt deine Familie dazu?
Kevin: Meine Familie ist sehr stolz auf mich, aber sie vermissen mich auch sehr. Dank der heutigen modernen Kommunikationswege kann ich aber sehr gut am Leben in der Heimat teilhaben.

Pepperl+Fuchs unterstütze meinen beruflichen Weg

Als du vor 13 Jahren als Facharbeiter bei Pepperl+Fuchs anfingst, hast du dir da deinen Weg bei uns so vorgestellt?
Kevin: Nein. Es ist nicht so, dass ich eine Vision hatte und dann einem konkreten Plan gefolgt bin. Nach meiner Ausbildung zum Mechatroniker bei einem Medizintechnikhersteller, bewarb ich mich bei Pepperl+Fuchs als Facharbeiter in der Produktion. Nach circa vier Jahren in diesem Beruf kam in mir der Wunsch auf, meine Ausbildung zu erweitern und noch ein Studium draufzusetzen. So studierte ich neben dem Beruf Mechatronik an der Hochschule in Darmstadt. Pepperl+Fuchs hat mich bei meiner Entwicklung unterstützt und mir nach dem Studium neue berufliche Wege ermöglicht.

Welche Wege waren das?
Kevin: Nach meinem Diplomabschluss wurde ich Teamleiter im Vorrichtungsbau, also der Konstruktion, in Mannheim. Nach neun Monaten in dieser Position bekam ich das Angebot als Prozessentwicklungsleiter nach Wednesbury zu gehen. Diese Herausforderung habe ich gerne angenommen.

Wie hat es dir in England gefallen?
Kevin: Es ist ein sehr interessantes und tolles Land. Vor allem die sehr schönen Landschaften und tollen Küsten habe ich sehr gemocht. Man kann sehr viel unternehmen. Jedoch ist dringendst geraten, immer einen Regenschirm dabei zu haben. Und der Sommer ist nicht so, wie wir ihn aus Deutschland kennen. Die Temperaturen sind dort um einiges niedriger. Die Engländer im Allgemeinen habe ich als sehr freundlich erlebt. Die Zeit in England wird mir immer positiv in Erinnerung bleiben.

Eintauchen in andere Kulturen

Du warst als Facharbeiter für einige Monate in Singapur, dann für mehrere Jahre in England und bist momentan Projektmanager in Indien. Fällt es dir leicht, dich immer wieder in die neuen Kulturen einzuleben?
Kevin: Die kulturellen Unterschiede der verschiedenen Länder sind zu gleich Chance als auch eine Herausforderung. Ich habe die Möglichkeit in die verschiedenen Kulturen einzutauchen. Es ist auf jeden Fall sehr spannend. Die Engländer beispielsweise lieben ihre Pubs und nach einem oder zwei Bieren sind sie sehr gesprächig. In Indien faszinieren mich die Gewürze, Düfte und bunten Feste. Aber an das organisierte Chaos muss ich mich erst noch gewöhnen.

„Regelmäßig nehme ich an Segelregatten teil.“

Was machst du gern in deiner Freizeit? Gibt es Hobbys, die du trotz der verschiedenen Wohnsitze immer beibehalten hast?
Kevin: Seit vielen Jahren betreibe ich Regattasegeln und nehme, wenn möglich, jedes Jahr mit einem Kollegen an der internationalen Regatta „Blaues Band“ auf dem Plattensee in Ungarn teil. Außerdem koche und grille ich sehr gern und fahre viel Rad, hauptsächlich All-mountain Biking und Downhill.

Was gibt’s du neuen Kollegen und Kolleginnen mit auf den Weg?
Kevin: Wenn man sein Bestes gibt und Ausdauer zeigt, hat man bei Pepperl+Fuchs viele Möglichkeiten und kann sich entfalten. Ich glaub, dafür bin ich ein gutes Beispiel.


KEVIN

Projektmanager Global Technology
bei Pepperl+Fuchs seit 2004
35 Jahre alt

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