Wiedereinstieg nach der Elternzeit

Mascha ist Personalreferentin bei Pepperl+Fuchs und zurück aus der Elternzeit. Im Karriere-Blog erzählt sie, wie für sie der Wiedereinstieg war und wie sie Familie und Beruf unter einen Hut bekommt.

Hallo Mascha. Schön, dass du Zeit für mich hast. Wir fangen mal von vorne an. Was hast du studiert?
Mascha: Hallo! Ich habe Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule in Wiesbaden studiert und dort den Bachelorabschluss gemacht. Anschließend habe ich den Master mit Schwerpunkt Personal an der Universität in Bamberg absolviert.

Und wie bist du zu Pepperl+Fuchs gekommen?
Mascha: Bekannte haben mir das Unternehmen als mitarbeiterfreundlichen und zukunftsorientierten Arbeitgeber empfohlen. Ich bin direkt nach meinem Studium als Trainee bei Pepperl+Fuchs eingestiegen. Nach einem Jahr trat ich dann meine jetzige Stelle als Personalreferentin an.

Stichwort „Familie und Beruf“: Du bist Mama geworden. Wie lange warst du in Elternzeit?
Mascha: Ursprünglich wollte ich nach genau einem Jahr wieder aus der Elternzeit zurückkehren. Leider habe ich erst später als erwartet einen Betreuungsplatz für meinen Sohn finden können, so dass meine Elternzeit verlängert wurde. Insgesamt war ich etwas über 13 Monate in der Elternzeit.

Ein großes Thema ist der Wiedereinstieg danach. Wie lief das bei dir ab?
Mascha: Ich hatte mich schon frühzeitig, über ein halbes Jahr vor meiner geplanten Rückkehr, bei meiner Vorgesetzten gemeldet und mit ihr besprochen, wann und in welchem Umfang ich zurückkommen kann. Gemeinsam haben wir geschaut, welches Modell für mich am besten passt. Mir war es wichtig eine Aufgabe zu bekommen, bei der ich mein Fachwissen einbringen kann und die meinen Qualifikationen bestmöglich entspricht.

Wie sieht dein Arbeitszeitmodell jetzt aus?
Mascha: Ich arbeite zurzeit 21 Stunden pro Woche, verteilt auf vier Tage. Das bedeutet ich kann einen längeren Arbeitstag machen und den Freitag ganz meinem Sohn widmen, was ich sehr schön finde. Durch das Gleitzeitmodell bei Pepperl+Fuchs kann ich aber auch flexibel reagieren, beispielsweise wenn Termine in der Kinderkrippe anstehen und ich früher gehen muss.

Wie ist es für dich, Job und Familie unter einen Hut zu bekommen?
Mascha: Am Anfang habe ich einige Zeit gebraucht, um einen guten Tagesrhythmus zu finden. Mein Mann hat längere Arbeitszeiten, daher ist es in der Regel meine Aufgabe, unseren Sohn zur Kinderbetreuung zu bringen und wieder abzuholen. Inzwischen klappt das Zusammenspiel aber sehr gut. Gerade im Winter haben kleine Kinder sehr mit Erkältungskrankheiten zu kämpfen. Das stellt uns Eltern schon manchmal vor Herausforderungen. Weder mein Sohn noch die beruflichen Pflichten sollen zu kurz kommen. Die gleitende Arbeitszeit gibt mir ausreichend Flexibilität, um für meinen Sohn da sein zu können.

Und zum Abschluss noch eine Fun-Frage: Wenn du Zuhause auf einmal mehr Platz zur Verfügung hättest, wie oder wofür würdest du ihn nutzen?
Mascha: Das wäre kein Problem. Mit einem Kind kann man nie genug Platz haben! 🙂 Ich würde meinem Sohn gerne einen großen Indoor-Kletterturm kaufen. Aber aktuell passt er leider nicht in unsere Wohnung.

 

MASCHA
Personalreferentin
bei Pepperl+Fuchs seit Mai 2013