Internationaler Tag des Klimaschutzes: Gruppenfoto der Kolleg*innen von Pepperl+Fuchs in Trutnov bei einer Müllsammelaktion

Gemeinsam für mehr Sauberkeit in Trutnov

Heute ist Internationaler Tag des Klimaschutzes. Ein guter Anlass, um auf das Engagement der Kolleg*innen am Pepperl+Fuchs Standort in Trutnov, Tschechien, aufmerksam zu machen. Bereits mehrfach haben sie an Müllsammelaktionen in ihrer Region teilgenommen – zuletzt Ende April. Im Interview erzählt Jiri mehr darüber.  

Hallo, Jiri. Heute ist Internationaler Tag des Klimaschutzes. Anlässlich dieses Tages: Du und deine Kolleg*innen habt bereits mehrmals an Müllsammelaktionen teilgenommen. Wie kam es denn dazu?
Hallo! 2023 habe ich mit Unterstützung von Pepperl+Fuchs eine Initiative ins Leben gerufen mit dem Ziel, Vorschläge für Projekte zur CO₂-Reduzierung von Mitarbeitenden zu sammeln. Einer der Vorschläge betraf öffentliche Aufräum- und ehrenamtliche Aktivitäten. Daraufhin habe ich recherchiert, welche ehrenamtlichen Organisationen es in der Tschechischen Republik gibt und wie wir uns konkret engagieren können. So bin ich auf die landesweise Aktion „Lasst uns Tschechien aufräumen“ (Ukliďme Česko) aufmerksam geworden. Im vergangenen Jahr haben wir bereits zweimal an der Aktion teilgenommen, einmal im März und einmal im September. Gemeinsam mit Kolleg*innen sowie deren Kindern sammelten wir rund um Trutnov Müll. Auch in diesem Jahr haben wir wieder an der Aufräumaktion teilgenommen.

Wie wurde die Aktion bei Pepperl+Fuchs angekündigt?
Wir haben im Vorfeld über eine Rundmail, Aushänge am Schwarzen Brett und einen Beitrag in unserem Intranet zur Teilnahme aufgerufen. Die Mitarbeitenden konnten sich nach und nach anmelden. Das war für die weitere Planung sehr hilfreich, denn so konnten wir das Interesse einschätzen und ungefähr kalkulieren, wie viele Handschuhe und Müllsäcke wir benötigen. Anschließend meldete ich unser Team mit einer geschätzten Teilnehmendenzahl auf der Website der Ehrenamtsorganisation an und bestellte ein Unterstützungspaket mit Handschuhen und Müllsäcken. Zusätzlich lieh ich mehrere manuelle Müllgreifer aus und organisierte die spätere Abholung des gesammelten Abfalls mit einem lokalen Recycling- bzw. Entsorgungsunternehmen.

Gemeinsames Engagement über den Arbeitstag hinaus

Und wie lief die Müllsammelaktion dann ab?
Wir trafen uns zunächst auf dem Firmengelände. Dort erhielten alle Kolleg*innen eine kurze Sicherheitseinweisung und wir verteilten die Ausrüstung. Anschließend teilten wir uns in zwei Gruppen auf und legten unsere Routen fest. Jede Person nahm ein bis zwei Müllsäcke mit. Während der Aktion sortierten wir gleichartige Abfälle in einzelne Säcke und stellten diese an gekennzeichneten Sammelstellen ab – in der Regel drei bis vier Säcke pro Standort. Wir folgten den festgelegten Routen, sammelten unterwegs Müll ein und kümmerten uns zusätzlich um weitere Bereiche, in denen Handlungsbedarf bestand. Insgesamt legten wir mehrere Kilometer zu Fuß zurück und säuberten eine Fläche von etwa zehn Hektar.

Wie viel Müll wurde bei der letzten Aktion gesammelt?
Ende April haben wir ungefähr 70kg Abfall gesammelt. Dabei kam ganz unterschiedlicher Müll zusammen. Während der gesamten Aktion dokumentierte ich die Menge und die verschiedenen Arten des gesammelten Abfalls, schätzte das Gesamtvolumen und reichte den Bericht über das Ehrenamtsportal ein. Am nächsten Tag übermittelte ich dem Entsorgungsunternehmen die Standorte der Sammelstellen. Die Müllsäcke wurden daraufhin umgehend abgeholt.

Dein Fazit?
Es macht einfach nochmal mehr Freude, sich gemeinsam für eine gute Sache einzusetzen. Die Aktion verbindet Umweltschutz und Teamarbeit und zeigt einmal mehr, wie viel man zusammen bewegen kann. Nach dem Aufräumen ging es für uns alle noch zum gemeinsamen Mittagessen – ein schöner Ausklang!

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