Einblicke einer technischen Redakteurin

Susanne ist technische Redakteurin bei Pepperl+Fuchs und betreut die beiden Produktbereiche Feldbus und Optoelektronik. Im Karriere-Blog erzählt sie über ihre Aufgaben und ihre bisher größte Herausforderung.

Hallo Susanne, danke für deine Zeit. Was hast du denn studiert?
Susanne: Ich habe Geisteswissenschaften, mit Schwerpunkt Linguistik in Deutsch und Englisch, sowie politische Wissenschaften an der Universität Heidelberg studiert. Danach habe ich mich über verschiedene Positionen hin zur technischen Dokumentation orientiert. Das ist ein prima Umfeld, um Sprachwissenschaften anzuwenden.

Und wie bist du dann zu Pepperl+Fuchs gekommen?
Susanne: Im Karriereportal von Pepperl+Fuchs entdeckte ich meine jetzige Stelle und bewarb mich direkt darauf. Da ich aus der Region komme, wollte ich familienbedingt gerne nach einer längeren Zeit in München wieder hierher zurückkehren.

Wieso hast du dich für Pepperl+Fuchs entschieden?
Susanne: Pepperl+Fuchs war von der Unternehmensgröße und der soliden Unternehmensstruktur her attraktiv für mich. Das große Produktangebot und die oft technisch komplexen Produkte zu beschreiben boten eine willkommene Herausforderung für mich.

Wenn du Pepperl+Fuchs in drei Worten beschreiben müsstest, welche wären das?
Susanne: Nette Kollegen, tolle Work-Life-Balance, gute persönliche Entwicklungsmöglichkeiten.

Der Aufgabenbereich

Was genau sind deine Aufgaben?
Susanne: Ich betreue die Produktbereiche Feldbus und Optoelektronik. Das heißt, ich pflege nach Bedarf in wechselnder Abfolge datenbankbasiert die entsprechenden Produktdaten und recherchiere Informationen. Außerdem schreibe, strukturiere und redigiere ich Handbücher und Kurzanleitungen. Daneben betreue ich Publikationen zu Grundlageninformationen rund um Pepperl+Fuchs-Technologien und, wenn dann noch Zeit ist, pflege ich unsere Unternehmensterminologie.

Und was ist das Erste, was du morgens machst, wenn du bei Pepperl+Fuchs ankommst?
Susanne: Ich fahre direkt den Computer hoch, gehe durch mein E-Mail-Postfach und schaue, bei welchen Aufgaben ich stehen geblieben bin.

Als technische Redakteurin helfe ich Pepperl+Fuchs bei…
Susanne: … der zielgruppengerechten Außenkommunikation unserer Produktinformationen. Idealerweise sorge ich als Redakteurin mit dafür, dass genau die richtige Produktinformation zur richtigen Zeit, am richtigen Ort und in der richtigen Art verfügbar ist. Mit Industrie 4.0 wird das zukünftig noch digitaler und gezielter umgesetzt.

Was war bisher deine größte Herausforderung?
Susanne: Im Jahr 2014 wurde ich mit der Terminologiearbeit betraut. Das heißt, ich habe mich mit der Erarbeitung, Bearbeitung, Speicherung und Nutzung von unternehmensrelevanten Fachwörtern in zwei Sprachen beschäftigt. Meine Aufgabe bestand darin, die bis dahin bestehende Datenbank von Fachwörtern bei Pepperl+Fuchs einmal komplett zu prüfen und in einem neuen System zugänglich zu machen. Das Ergebnis war grundlegend, um Betriebsanleitungen mit geringem Reibungsverlust in die EU-Amtssprachen übersetzen zu lassen. Und es hilft, die Übersetzungsqualität unserer Produktinformationen insgesamt zu steigern. Die Umsetzung wirkt bis heute nach und beschäftigt mich. Pepperl+Fuchs legt zunehmend Wert auf einen gut gepflegten Fachwortschatz, weil das wertvolle Zeit bei der Produktentwicklung und Vermarktung spart und die Kundenkommunikation verbessert.

Was machst du gerne in deiner Freizeit?
Susanne: Ich bin im Sommer sehr gerne in meinem Garten. Ich mag es, Raum für Insekten und Tiere zu schaffen und dabei das ein oder andere blühen zu sehen. Außerdem lese ich gerne und habe Yoga für mich entdeckt. Vor zwei Jahren habe ich mir einen Kindheitstraum erfüllt und ein mechanisches Klavier gekauft. Auf diesem übe ich seither mit großer Begeisterung. Im Urlaub mache ich mit meinem Mann europäische Fernziele mit unserem Land Cruiser unsicher. Oder wir fahren auf Treffen mit anderen Globetrottern.

Und eine Abschlussfrage. Bitte zieh eine Karte: Zeitreise ins Jahr 1850. Welchen Alltagsgegenstand nimmst du mit?
Susanne: Meine Brille! Ich denke die optischen Hilfsmittel von damals würden den heutigen modernen Möglichkeiten wahrscheinlich nicht so ganz gerecht werden…

 

SUSANNE
Technische Redakteurin
bei Pepperl+Fuchs seit 2012
48 Jahre alt