Einblicke eines Projektmanagers

Obi ist Projektmanager im Project Management Office (PMO) bei Pepperl+Fuchs. Sein Motto: Beweglich bleiben – im Kopf und in den Beinen. In seinem Beruf muss der gebürtige Nigerianer flexibel handeln können. Im Karriere-Blog erzählt er über seine Arbeit und welcher besonderen Leidenschaft er nach Büroschluss nachgeht. 

Obi, du bist Projektmanager bei Pepperl+Fuchs. Was genau sind deine Aufgaben?
Obi: Vereinfacht gesagt muss ich als Projektmanager mit einem Projektteam in einer vorgegebenen Zeit mit einem bestimmten Budget eine komplexe Aufgabe lösen. Als Projektverantwortlicher muss ich unter anderem sämtliche Stakeholder und Projektbeteiligte – und diese kommen aus den unterschiedlichsten Abteilungen – über den aktuellen Projektstand auf dem Laufenden halten, Aufgaben steuern, Abweichungen erkennen und Maßnahmen gezielt ableiten.

Das hört sich herausfordernd an…
Obi: Das ist es, aber es ist auch interessant. Ziel ist es, innovative Produkte schnell auf den Markt zu bringen und dabei Prozesse schlank und effizient zu halten. Um dies zu erreichen, muss man abteilungsübergreifend eng zusammenarbeiten. Da dies für einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter neu ist, sehe ich mich als Projektmanager in der Pflicht, alle Projektbeteiligten auf dem Weg mitzunehmen.

Der Takt gibt den Rhythmus vor

Und wie machst du das?
Obi: Indem ich sie vom Nutzen und der Wichtigkeit unseres Tuns überzeuge und wir, trotz allem Druck und Stress, im Projektteam auch mal Spaß miteinander haben. Dann geht alles leichter von der Hand. Ich bin ja auch nicht nur als Feuerwehr unterwegs, sondern freue mich, wenn wir das Projekt am Ende erfolgreich abgeschlossen haben. Im Prinzip ist Projektmanagement ein bisschen wie Tanzen: Der Takt gibt den Rhythmus vor.

Womit wir bei deinem liebsten Hobby wären.
Obi: Das stimmt. Tanzen ist neben dem Tennis und dem Reisen meine große Leidenschaft. Früher bin ich sogar auf Wettkämpfen gewesen. Leider fehlt mir dazu inzwischen die Zeit. Aber einmal pro Woche gebe ich Salsa-Unterricht an der Universität Mannheim, und wir tanzen hin und wieder auf Familienfeiern. Ansonsten halten uns auch unsere beiden Kinder ganz schön auf Trab. Aber auch am Lachen.

Wie gut gelingt dir der Spagat zwischen Beruf und Freizeit?
Obi: Das ist für mich kein Problem. Zum Glück wohne ich in Mannheim gleich um die Ecke von Pepperl+Fuchs und spare schon mal die Anfahrtszeit. Außerdem sind beim Projektmanagement Organisationstalent und Selbstdisziplin gefragt. Von daher kann ich Arbeits- und Freizeit ganz gut trennen.

Der Weg zu Pepperl+Fuchs

Und wann bist du zu Pepperl+Fuchs gekommen?
Obi: Ich habe bei Pepperl+Fuchs im Oktober 2017 angefangen zu arbeiten. Zuvor war ich sechs Jahre als Projektingenieur und Teamleiter bei einem amerikanischen Automobilzulieferer beschäftigt, dessen Werk aber leider geschlossen wurde. Ich bin 2016  in die direkte Nachbarschaft des Hauptstandortes von Pepperl+Fuchs nach Mannheim gezogen. Dadurch fiel mir das Unternehmen immer wieder ins Auge. Im Karriereportal von Pepperl+Fuchs fand ich dann meine jetzige Stelle und habe mich direkt darauf beworben. Der Bewerbungsprozess verlief relativ schnell: Zuerst ein Telefoninterview, danach folgte ein persönliches Gespräch vor Ort.

Zum Abschluss zieh doch bitte eine Karte: Strand oder Berge?
Obi: Ich ziehe den Strand vor, da ich gerne jedes Jahr mit meiner Familie einen Strandurlaub machen würde. Auch wenn mich beide Begriffe an Urlaub erinnern, verbinde ich den Strand mit Entspannung, die Berge hingegen mit Abenteuer. Hinzu kommt, dass ich nicht der perfekte Bergsteiger bin und auch kein Ski fahren kann. Deshalb bin ich zu einhundert Prozent für den Strand. 🙂 Landschaftlich ist aber beides sehr schön!

OBI
Projektmanager
bei Pepperl+Fuchs seit Oktober 2017
38 Jahre alt