Auf der eigenen Rennstrecke

Einer unserer Parkplätze am Standort Mannheim wurde vor Kurzem in eine Rennstrecke umfunktioniert und ein Bolide, konstruiert vom Delta Racing Team, flitzte über das Pflaster. Durch das Sponsoring von Pepperl+Fuchs und anderer Unternehmen können die Studenten der Hochschule Mannheim jedes Jahr eine Zeichnung auf Papier zum Leben erwecken und dann mit ihrem selbst konstruierten Rennwagen an der internationalen Formula Student teilnehmen. An diesem Tag waren einmal die Mitarbeiter dran und konnten sich selbst hinter das Steuer setzen.

Ein Sponsoring, das verbindet

Seit einigen Jahren unterstützt Pepperl+Fuchs das Delta Racing Team der HS Mannheim. Schon seit Längerem wurden Nachfragen unter den Kollegen laut, wann sie denn selbst einmal in einem der Rennwagen sitzen könnten. Endlich war es soweit und das Studententeam besuchte uns mit ihrem Boliden in Mannheim. Nach der Begrüßung wurden vom Delta Racing Team kleine Geschenke als Dankeschön für das engagierte Sponsoring von Pepperl+Fuchs überreicht. Das Team brachte aber nicht nur den Rennwagen der Saison 2014/2015 mit, sondern auch einen Rennsimulator, den jeder ausprobieren durfte.

Der Simulator wurde von allen Seiten begutachtet und von manchen auch getestet. Und mit steigenden Erwartungen fieberten die Kollegen der Verlosung entgegen, wer den Boliden auf der Rennstrecke fahren darf.

Rennsimulator Delta Racing
Mit 300 km/h durch die Zielgerade im Rennsimulator.

Einmal Rennfahrer sein

Die glücklichen Gewinner mussten zunächst einen feuerbeständigen Rennoverall anziehen. Dieser ist vergleichbar mit der professionellen Kleidung eines Rennfahrers und ein absolutes Muss – selbst bei einem Elektro-Rennwagen. Außerdem gab es eine kurze Einweisung in das Fahrzeug. Dann ging es auf die Rennstrecke.

Wolfgang, einer der Gewinner, berichtete mir: „Die Leistung des Boliden wurde zwar stark verringert, dennoch hatte ich einen riesigen Spaß. Jede Runde wollte ich schneller werden und Grenzen weiter ausreizen. Je mehr ich wagte, desto mehr ging es in engen Passagen in den Seitwärtsdrift. Das ließ meinen Puls und Adrenalinspiegel nach oben schnellen.“ Auch Thomas erzählte: „Es war wirklich ein tolles Gefühl in diesem Rennwagen zu sitzen.“

Auf der Rennstrecke
Eine Herausforderung fanden die Fahrer auf der eng abgesteckten Rennstrecke.

Fahren bis die Reifen quietschen

„Als Erstes fiel mir auf, wie eng es auf dem Fahrersitz ist. Die direkte Lenkung erinnerte mich stark an ein Kart“, beschrieb Michael seine Erfahrung. „Besonders herausgefordert hat mich die eng abgesteckte Strecke mit ihren Kurven. Mit jeder Runde habe ich versucht weiter an die Grenzen des Wagens zu gehen, bis schließlich die Reifen angefangen haben zu quietschen.“ Was sein Erlebnis einzigartig gemacht hat? „Ein Fahrzeug zu fahren, das bereits an internationalen Rennen teilgenommen hat.“

Auch Christoph erzählte mir von seinen Erlebnissen: „Mir ging es vor allem darum, das Projekt und die dahinter steckenden Köpfe einmal kennenzulernen. Delta Racing ist ein cooles und vor allem sinnvolles studienbegleitendes Projekt. Auch ich hatte viel Spaß bei der rasanten Fahrt am Rande des Pepperl+Fuchs Arbeitsalltags. Gerne wieder.“

Daumen hoch für das Sponsoring und die tolle Veranstaltung.
Daumen hoch für die tolle Veranstaltung.

„Dass ich so klein bin, war auch kein Hindernis“, freute sich unsere Auszubildende Elena. „Das Delta Racing Team passte einfach den Rennwagen mittels einer Decke im Rücken an. Obwohl keinerlei Motorengeräusche zu hören waren, war es ein richtig tolles Gefühl in dem Wagen ein paar Runden zu drehen.“

Pepperl+Fuchs wird auch weiterhin Sponsoring–Partner von Delta Racing bleiben und drückt dem Team für die kommende Saison fest die Daumen!

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