Diversity Blind Date: Eine Nahaufnahme eines Kalenders zeigt den 18. eines Monates mit einem grünen Textmarker umkreist. Darin steht "Blind Date".

Zwei Menschen. Ein Diversity Blind Date. – Part 1

Blind Dates kennen die meisten – aber ein Blind Date mit einer Kollegin oder einem Kollegen? Bei unserer Aktion zum Deutschen Diversity Tag 2026 war genau das möglich. Wer Lust auf neue Begegnungen und spannende Gespräche rund um Diversity & Inclusion hatte, konnte sich für ein Diversity Blind Date anmelden.

Für die Aktion „Diversity Blind Date“ konnten sich Kolleg*innen von allen Pepperl+Fuchs Standorten in Deutschland freiwillig anmelden. Anschließend wurden die Teilnehmenden paarweise per Zufall zu einem 30-minütigen „Date“ zusammengebracht – ganz egal ob virtuell oder persönlich vor Ort. Die Idee dahinter: Neue Perspektiven kennenlernen, über den eigenen Tellerrand schauen und Kolleg*innen außerhalb des eigenen Umfelds kennenlernen. Denn Vielfalt lebt genau davon, miteinander ins Gespräch zu kommen, zuzuhören und voneinander zu lernen. Ausgangspunkt für die Dates waren Themen zu Diversity & Inclusion, dennoch gab es keine vorgegebene Agenda, die Gespräche durften sich ganz frei entwickeln. Warum sie mitgemacht haben? Und was sie aus ihrem Diversity Blind Date mitnehmen? Das erzählen einige Kolleg*innen selbst:

Die Diversity Blind Dates

Julia: „Ich habe mich für das Diversity Blind Date angemeldet, weil Diversität uns jeden Tag begegnet – oft ganz unterschiedlich geprägt durch unsere persönlichen Erfahrungen, Kulturen und Hintergründe. Die Möglichkeit, mit einer bekannten oder völlig neuen Person offen über solche Themen zu sprechen, fand ich besonders spannend, denn für diesen Austausch bleibt im Arbeitsalltag selten Zeit. Ich finde, genau solche Gespräche helfen dabei, den eigenen Horizont zu erweitern, neue Perspektiven mitzunehmen und die Bedürfnisse und Sichtweisen anderer Menschen noch besser zu verstehen.“

Rui: „Für mich war es selbstverständlich, mich für diese wunderbare Initiative anzumelden. Als gehörloser Mensch versuche ich stets, Kommunikationsbarrieren zu überwinden, denen ich begegne. Ich war neugierig darauf, eine neue Kollegin oder einen neuen Kollegen kennenzulernen. Ich war sehr dankbar, mit jemandem zusammengebracht worden zu sein, der sich auf meine Bedürfnisse eingestellt hat – unter anderem durch die Nutzung von WebEx-Untertiteln und durch langsames und deutliches Sprechen. Als gehörlose Person habe ich einige meiner täglichen Herausforderungen geteilt und erzählt, wie diese meistens überwinde. Als Vater von zwei Töchtern äußerte ich zudem meine Bedenken hinsichtlich der Möglichkeit, dass sie in ihrer zukünftigen, beruflichen Laufbahn Diskriminierung erfahren könnten (z. B., dass sie für dieselbe Arbeit niedriger bezahlt werden, dass ihre Vorschläge übersehen werden, bis dieselben Ideen von Männern geäußert werden, usw.).“

Blick über den Tellerrand

Simon: „Für mich war das Diversity Blind Date eine Möglichkeit, einen bis dato unbekannten Kollegen (trotz etwa 15 Jahren gemeinsamer Betriebszugehörigkeit) und Bereich kennenzulernen. Es hat meine Erwartungen komplett erfüllt. Unser Gespräch war sehr angenehm, kurzweilig und interessant. Meiner Ansicht nach eröffnet dieser Blick über den Tellerrand neue Perspektiven auf andere Menschen bei Pepperl+Fuchs, sowie deren Prozesse und Herausforderungen.“

Johannes und Bernhard: „Im Rahmen des Diversity Blind Dates kam es bei uns zu einem hochinteressanten Austausch zwischen uns. Da wir in völlig verschiedenen Arbeitsbereichen (Johannes im technischen und Bernhard im kaufmännischen Bereich) tätig sind, wäre ein solches Treffen ohne das Blind Date vermutlich nicht zustande gekommen. Bei unserem ersten Treffen über WebEx wurde im entspannten Gespräch schnell klar, wie unterschiedlich unsere Arbeitswelten sind: Bernhard beschäftigt sich im Financial Reporting mit Zahlen und Berichten, während Johannes im Test Engineering an elektronischen Schaltungen, Prüfsystemen und Software arbeitet. Bei unserem zweiten Treffen haben wir uns dann persönlich getroffen und nicht nur über Schaltungstechnik, Funktionsweise von Testgeräten und Sensoren und Chancen in neuen Marktsegmenten gesprochen. Wir haben auch eine gemeinsame Begeisterung für erneuerbare Energie entdeckt. Für uns beide war dieses Kennenlernen eine tolle Gelegenheit, mal den Menschen hinter den Zahlen bzw. den Prüfungen zu sehen, und waren beide überrascht vom gegenseitigen Interesse am Arbeitsbereich des Kollegen. Wir haben schnell einen guten Draht zueinander gefunden und planen bereits ein weiteres Treffen.“

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Foto: Adobe Stock

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